Gestern war Eröffnung des 2. Meißner Waldkunstpfades am Jugendwaldheim Meißner. Ein Pafd durch den Wald führte an 30 Kunstwerken vorbei, die von Kindern aus verschiedenen Schulen und Kindergärten gestaltet wurden. Die kreativen, liebevoll umgesetzten Ideen, das traumhafte Wetter und die wunderschöne Meißner Landschaft machten diesen Tag zu einem tollen Erlebnis.
Ein Ausflug dort hin lohnt sich auf jeden Fall!
Photos: Auf dem Waldkustpfad, Auf dem Barfußpfad, ein Rieseneichhorn…



Heute Morgen haben Hummel und ich die zweite Klasse der Gundschule an der Sommerseite besucht. Ich habe den Kindern gezeigt, wie ein Hund gerne begrüßt werden möchte und wo Hummel das Streicheln besonders mag. Dann konnte jedes Kind, Hummel streicheln oder ein Leckerchen geben. Wir haben dann moch ein bisschen Apportieren gezeigt, einen kleinen Überblick über Körpersignale gegeben und dann habe ich Fragen beantwortet, die die Kinder vorher ausgearbeitet haben. Z.B. Was frisst die Hummel? Warum heißt sie Hummel? Wie sieht ihr Tagesablauf aus? Zum Abschied haben wir noch ein kleines Geschenk (Lecherchen) von den Kindern bekommen. Allen hat diese Unterreichtsstunde großen Spaß gemacht.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Hummel und ich mal Helfer-auf-vier-pfoten werden.
Noch ein toller Link zum Thema Schulhund
Ich habe eine Gruppe auf Facebook gegründet. Schön wäre es, wenn sich hier Hundefreunde aus unserer Region finden könnten, um gut harmonierende Gassi-Geh-Gruppen oder Wander-Gruppen finden würden.
Schau mal rein!
Hundefreunde Waldhessen auf Facebook

Am Pfingstmontag haben wir zum erstem Mal unseren kleinen Neffen Ivo gesehen, der genau 2 Wochen jünger ist als Hummel. Nach einem leckeren Mittagessen, haben wir mit Hund und Baby im Kinderwagen eine wunderschöne Wanderung durch die Rhön gemacht.

Unsere Katzen lieben Hummels Schlafpaltz sehr. Sie schlafen und kuscheln dort stundenlang. Hummel würde sie niemals fort jagen – sie legt sich einfach daneben und wartet, bis das Bettchen wieder frei wird

Diese Frage beschäftigr mich nun sehr, da JETZT, wo Hummel 6,5 Monate alt ist, die Entscheidung zur Frühkastration anstehen würde. Der folgende Artikel hat mich in der Entscheidung gegen die Frühkastration bestärkt:
Kastration: ja oder nein?
Die Entscheidung für oder gegen die Kastration wird häufig aus dem Bauch heraus gefällt und richtet sich selten nach dem, was Wissenschaftler über Chancen und Risiken der Kastration wissen. Eine pauschale Empfehlung pro oder kontra Kastration kann es nicht geben. Es kommt in jedem Einzelfall darauf an, nicht dem erstbesten Ratschlag zu vertrauen und sich vor einer Entscheidung gut zu informieren.
Frühkastration
Viele Tierärzte und Hundetrainer raten heute zur Frühkastration vor dem Höhepunkt der Pubertät, damit geschlechtsspezifische Verhaltensweisen erst gar nicht erlernt werden. Der Slogan „Sexualhormone weg, Pubertät weg, Probleme weg“ ist zu einfach, um wahr sein zu können. Eine ordentliche Beziehung zwischen Hund und Halter entsteht durch viele gemeinsame Erfahrungen, eine Kastration steht dieser eher störend entgegen.
Dr. Udo Gansloßer, Privatdozent für Zoologie an der Universität Greifswald, hält nichts davon, Hunde vor dem Höhepunkt der Pubertät kastrieren zu lassen: „In dieser Zeit eine ganz wichtige Komponente des Hormonhaushalts aus dem Hund herauszunehmen, kann in der Regel nur zu Chaos führen. Die Erfahrungen der Hundehalter und Hundetrainer zeigen, dass wir dabei überwiegend Kindsköpfe bekommen, Hunde, die keinen Ernst des Lebens und damit auch keine sinnvolle weitere planbare Ausbildungs- und Erziehungsmöglichkeit mehr haben.“ Aussagekräftige Studien zu den Auswirkungen der Frühkastration auf das Verhalten gibt es jedoch nicht.
Körperliche Nebenwirkungen der Frühkastration können sein:
Wachstumsstörungen oder -verzögerungen: Durch den Hormonschub in der Pubertät wird das Längenwachstum der langen Röhrenknochen abgeschlossen. Befinden sich die entsprechenden Hormone in einem frühen Entwicklungsstadium in zu geringer Menge im Stoffwechsel, kann es, je nach Rasse, zu Größenwachstum oder Kümmerwachstum kommen.
Anfälligkeit für Skeletterkrankungen: Durch den Mangel des Sexualhormons Testosteron werden beim Rüden die Muskeln schwächer ausgebildet. Infolgedessen wird das Bindegewebe stärker beansprucht, was die Anfälligkeit für Erkrankungen des Bewegungsapparates erhöhen kann. Bei Hündinnen kann es (auch bei Kastration nach der Pubertät) zu Mineralstoffwechselstörungen bis hin zu Knochenveränderungen kommen. Einer Studie zufolge erkranken kastrierte Hunde beiderlei Geschlechts häufiger an Knochenkrebs als unkastrierte, wobei das Erkrankungsrisiko aber sehr gering ist.
Kastration als Prophylaxe
Häufig wird geraten, Hündinnen vor der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen, um Gesäugetumoren vorzubeugen. Unterschiedlichen Studien zufolge erkranken – je nach Alter und Rasse – zwischen 2 von 1.000 und 2 von 100 Hündinnen an solchen Mammatumoren. Etwa die Hälfte der Tumore sind bösartig, 75 Prozent der Hündinnen überleben nach einer Operation. Je früher ein Mammatumor erkannt wird, desto besser. Deshalb sollte das Gesäuge wöchentlich auf Knoten untersucht werden, auch bei kastrierten Hündinnen. Wird vor der ersten Läufigkeit kastriert, sinkt das eh schon geringe Erkrankungsrisiko verschiedenen Studien zufolge gen Null. Ist dies ein Argument für die Kastration? Dr. Axel Wehrend von der veterinärmedizinischen Universität Gießen gibt zu bedenken: „Im Gegensatz zur präpubertären Kastration ist der Ansatz, über die Ernährung eine Prävention zu betreiben, weder in der veterinärmedizinischen noch in der von Hundehaltern geführten Diskussion zu diesem Thema zu hören. Dies erstaunt, da im Gegensatz zur Kastration keine unerwünschten Effekte wie Harninkontinenz und Unterentwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale zu erwarten sind.“ Wehrend und anderen Autoren zufolge haben eine Reihe von Studien nachgewiesen, dass eine fett- und eiweißreiche Ernährung beziehungsweise Übergewicht im ersten Lebensjahr zur Bildung von Mammatumoren führen.
Werden einer Hündin bei der Kastration nicht nur Eierstöcke, sondern auch die Gebärmutter entfernt, kann sich die Gebärmutter nicht mehr entzünden. Unterschiedlichen Studien zufolge erkrankt jede fünfte bis zehnte Hündin im Laufe ihres Lebens an einer Gebärmutterentzündung, wie viele daran sterben, ist unbekannt. Bei unkastrierten Hündinnen ist es wichtig, auf frühe Alarmzeichen zu achten. Wenn die Hündin dauernd Durst hat, oder sie sich öfter leckt, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Ein spätes Alarmzeichen ist ein dicker werdender Bauch bei geringer Nahrungsaufnahme. Dann ist es für eine erfolgreiche Behandlung oft schon zu spät, denn im Bauch hat sich schon viel Eiter angesammelt, der nicht abfließen konnte.
Über hormonell beeinflusste Erkrankungen beim Rüden redet kaum jemand, obwohl es solche durchaus gibt. Wenn Rüden aufgrund einer medizinischen Indikation kastriert werden, dann meist wegen chronischer Vorhautentzündung. Sie verschwindet nach einer Kastration. Dabei ist vorher zu bedenken, wie stark die Beschwerden sind und mit welchen Nebenwirkungen nach einer Kastration zu rechnen ist.
Pro und Kontra Kastration
Pro: Neben medizinischen Indikationen – unter anderem Mammatumore oder schwere chronische Vorhautentzündungen – gibt es auch Verhaltensauffälligkeiten, bei denen eine Kastration Abhilfe schafft. Zum Beispiel bei Hündinnen, die ausschließlich während der Scheinschwangerschaft extrem aggressiv sind, und bei aggressiven Rüden, wenn sich die Aggressionen ausschließlich gegen sexuelle Konkurrenten richten. Schließlich gibt es auch hypersexualisierte Tiere, die nach einer Kastration ein stressfreieres Leben führen können. Wer Hunde verschiedenen Geschlechts zusammen hält, kann statt einer Kastration auch die Sterilisation (des Rüden) wählen.
Kontra: Bestimmte Erkrankungsrisiken lassen sich durch Kastration verringern, doch dafür sind Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, wie etwa vermehrter Hunger und Gewichtszunahme nach der Kastration, Skeletterkrankungen bei früh kastrierten Hunden oder Inkontinenz, vor allem bei Hündinnen. Verschiedenen Studien zufolge tröpfeln zwischen 10 und 25 Prozent der kastrierten Hündinnen. Wie eine Kastration das Verhalten beeinflusst, ist hingegen schwer vorhersehbar. Es ist wichtig, vorher zu klären, ob unerwünschtes Verhalten hormonell beeinflusst auftritt oder andere Ursachen hat. Bei einer Angstaggression zum Beispiel ist eine Kastration kontraproduktiv, weil sich die Aggressionen noch verstärken können. Als Ursache wird vermutet, dass kastrierte Hunde nicht mehr nach erwachsenem Hund riechen, von Artgenossen nicht mehr ernst genommen werden und deshalb mit angstbedingten Aggressionen reagieren. Jagdtrieb, allgemeine Unruhe, Territorialaggressionen und Störungen in der Dominanzbeziehung zwischen Hund und Halter unterliegen nicht dem Einfluss der Sexualhormone. Selbst scheinbar eindeutig sexuell motivierte Verhaltensweisen müssen bei Rüden nach einer Kastration nicht verschwinden. Wenn sie aus Langeweile streunen oder gelernt haben, durch Rammeln Spannungen abzubauen oder Lust zu empfinden, hören sie damit nach einer Kastration nicht auf.
Der Rat vom Experten
Dr. Udo Gansloßer sagt: „Man sollte jeden Einzelfall, am besten sowohl mit einem Tierarzt oder einer Tierärztin und einem Hundetrainer besprechen und dann zu einer begründeten Einzelfallentscheidung kommen. Pauschale Empfehlungen pro oder kontra sind nicht möglich, denn dazu sind die Persönlichkeiten und die Verhaltensprobleme der beteiligten Hunde viel zu unterschiedlich.“

Am Samstag waren wir mit Hummel in Pirmasens und dann in Frankfurt. Der Flugzeuglärm und die schwebenden Blechvögel haben sie nicht besonders beeindruckt – aber der Spaziergang rund um die Commerzbank-Arena hat ihr natürlich besser gefallen.

Hier sitzen wir “einträchtig”
vor dem Eingang zur Arena.